Inhaltsverzeichnis:
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Ursachen:
- vorzeitiger Blasensprung
- Infektion der Mutter
- Frühgeborene und kranke Neugeborene
Einzelne Organe können betroffen sein (Pneumonie) oder ganzer Organismus (Sepsis).
häufigste Erreger:
- B-Streptokokken
- gram- Erreger
Symptome:
- erfahrener Neugeborenenschwester „gefällt Kind nicht“!
- blass-graue Haut
- schlaffe Muskulatur
- Trinkunlust
- Erbrechen
- Ikterus
- Fieber oder Untertemperatur
- Leber- und Milzvergrößerung
- Atemprobleme u.v.a.
Diagnostik:
- Blutbild, CrP o Blutkultur, bakteriologische Abstriche
Therapie:
- Antibiotika
- Inkubatorpflege
- Infusionstherapie
weitere bakterielle Infektionen:
- Pyodermien (Hauteiterungen)
- Mastitis neonatorum
- Nabelinfektionen
- Bindehautentzündung
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Symptome:
- weißer Belag auf Zunge und Mundschleimhaut
- Ausschlag im Windelbereich
Therapie:
- Antibiotika als Lösung, Gels und Salben
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Ursache:
- Vitamin-K-Mangel führt zu einer Blutungsneigung
Symptome:
- blutige (schwarze) Stühle
- blutiger Urin
- Hautblutungen
- Nabelblutungen
- Hirnblutungen
Therapie:
Erkrankung mit ähnlichen Symptomen:
- Melaena spuria:
- Kind hat unter der Geburt Blut verschluckt
- Erbrechen von Hämatin, Absetzen schwarzer Stühle
- Nachweis im Labor
- ist ungefährlich
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Ursache:
- Infektionen des Magen-Darm-Traktes, meist durch Viren
- Rotaviren, Adenoviren, Norwalkviren
- oder durch Bakterien
- Salmonellen, Campylobacter, Yersinien, Escherichia Coli, Shigellen
Übertragung in der Regel durch Schmierinfektionen, Aufnahme der Erreger mit Nahrung
Symptome:
- Durchfall
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Fieber
Gefahr:
- zu hoher Wasserverlust
- Verschiebung im Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt
- je jünger das Kind, desto schneller drohen diese Gefahren
| Flüssigkeitsverlust (entspricht etwa Gewichtsverlust | bis 5% | 5-10% Prätoxikose | über 10% Toxikose |
|---|---|---|---|
| Verhalten | Unruhe, durstig | verlangsamt, schwach | somnolend, Kuss-Maul-Atmung |
| Tugor (Spannung der Haut) | normal bis leicht reduziert | deutlich reduziert | stehende Hautfalte |
| Augen | normal bis leicht haloniert | haloniert | tief liegend, seltener Lidschlag |
| Fontanelle | im Niveau | eingesunken | deutlich eingesunken |
| Urinausscheidung | normal, wenig reduziert | reduziert | stark reduziert |
Therapie der Gastroenteritis:
- Flüssigkeitsverlust bis 10%
- Beginn mit oraler Rehydratation, d.h. spezielle Glukose-Elektrolyt-Lösung trinken lassen
- Flüssigkeitsverlust über 10% oder wenn orale Rehydratation nicht gelingt nicht
- Infusionstherapie
- nach Rehydratation Kostaufbau über Diät z.B.:
- Karotten-Reis-Schleim (KRS)
- Heilnahrung
- Wasser-Kartoffelbrei
- Möhren u.a.
- Antibiotika sind sehr selten notwendig
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Rachenmandelhyperplasie = Adenoide (Polypen) führen zur chronisch behinderten Nasenatmung
Symptome:
- näselnde Atmung
- Schnarchen
- gehäuft Infekte der oberen Atemwege, der Nasennebenhöhlen und Ohren
- wegen ständiger Mundatmung oft dümmlicher Gesichtsausdruck
Therapie:
- operative Entfernung
Gaumenmadnelhyperplasie = Tonsillenhyperplasie
Therapie:
- operative Entfernung
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Zwischen Nasen-Rachen-Raum und Mittelohr gibt es eine Verbindung (Tuba auditiva), die der Belüftung des Mittelohrs dient. Ist die Verbindung im Rahmen eines Infektes oder durch Adenoide verlegt, kann das Mittelohr nicht belüftet werden. Die vorhandene Luft wird absorbiert und es entsteht ein Unterdruck.
Symptome:
- Druckgefühl auf Ohren
- Schwerhörigkeit
Therapie:
- abschwellende Nasentropfen
- evtl. Parazentese (Schnitt ins Trommelfell)
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Ursache:
- aufsteigende Infektionen des Nasen-Rachen-Raumes über Tuba auditiva im Mittelohr
Symptome:
- stark reduzierter Allgemeinzustand
- Ohrenschmerzen
- Fieber
- z.T. Schwerhörigkeit
Diagnose:
- Otoskopie
Therapie:
- Antibiotika
- abschwellende Nasentropfen
- fieber- und schmerzsenkende Medikamente
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Junge Säuglinge sind auf Nasenatmung angewiesen, dabei stellt der Schnupfen eine starke Beeinträchtigung dar. Er führt zu Atemnot und Trinkschwierigkeiten.
Therapie:
- abschwellende Nasentropfen
- besonders vor den Mahlzeiten
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Ursache:
- entzündlich bedingte Einengung des Kehlkopfes
- meist durch Viren ausgelöst
Symptome:
- Stridor
- bellender Husten
- Heiserkeit
- z.T. Fieber
- in schweren Fällen Einziehungen am Brustkorb, Zyanose
Therapie:
- Inhalation mit abschwellenden Medikamenten (Epinephrin), kalte Luft
- Prednisolon (Zäpfchen, Injektionen)
- Kinder beruhigen (nicht von Mutter trennen, Medikamente)
- selten Sauerstoff notwendig
- seltenst Beatmung
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Symptome:
- Husten
- evtl. Fieber
- pathologischer Auskultationsbefund
Therapie:
- Sekretolytika (schleimlösende Medikamente)
- Kochsalzinhalationen
- ggf. fiebersenkende Medikamente
- Antibiotika nur bei bakterieller Superinfektion
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Entzündung bis in die Alveolen
Erreger:
- anfangs oft Viren, im Verlauf z.T. bakterielle Superinfektion
- mitunter auch gleich Bakterien (z.B. Pneumokokken)
- Sonderstellung nehmen Mykoplasmen und Clamydien ein
- Sonderform:
- Aspirationspneumonie
- Formen:
- Bronchopneumonie - besonders Säuglinge und Kleinkinder
- Segment- oder Lobärpneumonie - besonders ältere Kleinkinder und Schulkinder
- Interstitielle Pneumonie
Symptome:
- Verminderung des Allgemeinzustandes
- blasses Mund- und Nasendreieck
- Husten
- Fieber
- Tachypnoe
- in schweren Fällen Zyanose
- Einziehungen am Thorax
- Bauchschmerzen
- Nasenflügeln
Diagnostik:
- pathologischer Auskultationsbefund
- erhöhte Entzündungszeichen im Blut
- pathologischer Röntgenbefund
Therapie:
- Antibiotika
- Sekretolyse (Medikamente, Inhalation, physiotherapeutische Maßnahmen)
- Fiebersenkung
- Oberkörper-Hochlagerung, Frischluft
- ggf. Infusionstherapie, Sedierung, O2
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Ursache:
- chronische rezidivierende Verengung der Atemwege durch Überempfindlichkeit des Brochialsystems auf vielfältige Reize
Häufigkeit:
- 3-4 % aller Kinder
Symptome:
- Ausatmung ist verlängert und erschwert - Giemen
- Einziehungen am Brustkorb
- im akuten Anfall sitzt Pat auf Bett und ringt nach Luft #
auslösende Reize:
- Pollen, Hausstaub, Tierhaare u.v.a. Allergene
- Virusinfekte
- Zigarettenrauch
- Kälte
- körperliche Belastung
Auslöser muss ermittelt werden
Therapie:
- möglichst auslösende Reize meiden
- evtl. Hyposensibilisierung (Pollen)
- entzündungshemmende Medikamente (Glukokordikoide) zum Inhalieren
- brochialerweiternde Medikamente
- Physiotherapie
- Kuren
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